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SUMMARY:Boden behalten\, Stadt gestalten. Praktische Einblicke aus Stiftun
 gsarbeit\, Aktivismus & Politikberatung
LOCATION:Hochschule für Gesellschaftsgestaltung\, Kornpfortstraße 15\, 560
 68 Koblenz
DESCRIPTION:Wussten Sie\, dass man Boden nicht nur verkaufen\, sondern im 
 Erbbaurecht vergeben kann? Dass alle Steuern abgeschafft werden könnten\, 
 wenn der Staat sich über die Bodenrente finanzieren würde? Und dass es Sti
 ftungen gibt\, die sich Grundstücke und Häuser schenken lassen und damit s
 pannende Projekte sichern und ermöglichen?\nDr. Ulrich Kriese arbeitet bei
  der Stiftung Edith Maryon in Basel\, hat die erfolgreiche Bodeninitiative
  im Kanton Basel-Stadt begleitet und berät in Deutschland die Bundespoliti
 k.\nWir sprechen mit ihm über seine Ideen und Erfahrungen.\n\nDr. Ulrich K
 riese\, Dipl.-Ing. Landschafts- und Freiraumplaner sowie Verwaltungswissen
 schaftler. Berufliche Stationen in Hannover\, Halle (Saale) und Berlin. Pr
 omotion an der ETH Zürich im Rahmen des Nationalfonds-Forschungsprojekts »
 Investoren bauen Lebensstile«. Seit 2009 bei der Stiftung Edith Maryon\, B
 asel\, seit 2020 Mitglied der Geschäftsleitung\; Ansprechperson für sozial
 e Nachlassregelungen und verantwortlich für (Erb-)Baurechtsgestaltung\, Fo
 rschungsfragen und die bodenpolitische Arbeit der Stiftung. Mitverantwortl
 ich für die Abstimmungskampagne zur Basler Bodeninitiative und Mitgründer 
 des Info-Netzwerks »Gemeingut Boden«. Mitglied im Kuratorium der Stiftung 
 trias\, Sprecher für Bau- und Siedlungspolitik des Naturschutzbunds Deutsc
 hland\, Mitbegründer des bundesweiten Aufrufs »Grundsteuer: Zeitgemäß!« so
 wie u.a. aktiv im Netzwerk Immovielien. Autor zahlreicher Publikationen zu
  Bodenpolitik\, Grundsteuer\, (Erb-)Baurecht\, nachhaltiger Siedlungsentwi
 cklung. Kolumnist beim Handelsblatt und Mitherausgeber des Sammelbandes »B
 oden behalten - Stadt gestalten«. Vertreter der Stiftung Edith Maryon im «
 Bündnis bezahlbarer Wohnraum» (seit 2022).\n\nDie Basler Bodeninitiative\n
 Ein beträchtlicher Teil der Bodenfläche gehört der öffentlichen Hand\, als
 o den Bürgerinnen und Bürgern. Und dieser Boden soll nachhaltig bewirtscha
 ftet und nicht ausverkauft werden. Der Druck von Investoren\, auch aus dem
  Ausland\, wird jedoch immer grösser\, denn Boden ist begehrt\, wertsicher
  und nicht vermehrbar – und er wirft eine Rendite ab\, für die sich die Ei
 gentümer keinen Finger krumm machen müssen. Die erfolgreiche »Basler Boden
 initiative« sorgte als Volksinitiative dafür\, dass der Kanton Basel-Stadt
  seit 2016 sein Land nicht mehr verkaufen\, sondern wenn\, dann nur noch i
 m Erbbaurecht abgeben darf. Erzielt werden damit auf Dauer betrachtet höhe
 re Erträge als mit der bisherigen Verkaufspolitik. Entsprechend eingesetzt
 \, lässt sich mittels Erbbaurecht die Bodenspekulation begrenzen und bezah
 lbares Wohnen befördern und sichern.
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